Zander Johanna, 1912, Zülpich


Geboren am:

08.10.1912 in Zülpich

Gestorben am: 14.08.1993 in Geilenkirchen
Verheiratet: nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: 7 Geschwister und 2 Stiefgeschwister
Eltern:

Josef Zander und Sophie Zander geb. Wiertz

Aus ihrem Leben

Johanna Zander wurde am 08.10.1912 in Zülpich als drittes von acht Kindern des Bürgermeisters Josef Zander und seiner Ehefrau Sophie geb. Wiertz geboren.

1915 zog sie mit ihrer Familie nach Bad Godesberg, wo ihr Vater von 1915 bis 1933 und von 1945 bis 1948 Bürgermeister war. Dort besuchte sie von 1919 bis 1930 das Lyzeum und danach 1931 die Frauenschule der Schwestern vom armen Kinde Jesu.

1929 starb ihre Mutter. Auch zur zweiten Frau ihres Vaters hatte sie ein gutes Verhältnis, ebenso zu den beiden Kindern aus der zweiten Ehe ihres Vaters.

Nach ihrer Ausbildung zur Schwesternhelferin war sie beim Roten Kreuz tätig. In den Jahren 1938 und 1939 folgte ein einjähriger Aufenthalt in England. Den Zweiten Weltkrieg machte sie als Rote-Kreuz-Schwester in Polen und Russland mit und ließ sich zusätzlich zur Krankengymnastin ausbilden.


Von 1945 bis 1977 war sie an der chirurgischen Universitätsklinik in Bonn tätig, viele Jahre als Leiterin der Abteilung für Krankengymnastik. Prof. Dr. Alfred Gütgemann, der Direktor der Klinik, schrieb ihr zu ihrer und seiner Pensionierung: „Ich möchte zu unserem beiderseitigen Abschied sagen, wie hoch ich Ihre Einsatzfreude, ihre reichen Kenntnisse und Fähigkeiten geschätzt habe und immer davon ausgehen konnte, dass die Ihnen anvertrauten Patienten bei Ihnen in den besten Händen waren.“

Von 1968 bis 1991 wohnte sie in Bonn. Seit Mai 1991 lebte sie im Franziskusheim in Geilenkirchen. Johanna Zander starb am 14.08.1993 in Geilenkirchen im Alter von 80 Jahren.


Gedenkseite 1561