Zeltingen-Rachting, Deutschland


Zeltingen-Rachtig ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues.

Zu Zeltingen-Rachtig gehören die Wohnplätze

  • Forsthaus Sabel
  • Ürzigermühle

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Bereits um 3500 v. Chr. war das Gebiet um Zeltingen-Rachting bewohnt. 500 v. Chr. siedelten sich die Treverer hier an.

1067 wird Rachtig, 1116 Zeltingen erstmals urkundlich erwähnt. Beide Orte gehörten bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Köl.

1794 besetzten französische Revolutionstruppen das Gebiet. Zeltingen und Rachtig gehörten bis 1814 zum Kanton Bernkastel im französischen Saardepartement.

1815 fielen die beiden Orte aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen und kamen 1816 zum Kreis Bernkastel im Regierungsbezirk Trier.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Weinwirtschaft.

Bis 1939 gab es in Zeltingen-Rachtig eine jüdische Gemeinde, die allerdings von 78 Personen im Jahr 1895 schon im Jahr 1933 als die Nationalsozialisten die Macht ergriffen auf 48 Personen geschrumpft war. 18 Juden blieben bis 1938, der letzte Jude verließ 1939 Zeltingen-Rachtig. Was mit diesen Menschen geschehen ist, ist teils unklar.

Wenige Wochen von Dezember 1944 bis Januar 1945 gab es in Zeltingen-Rachting ein Außenlager des KZ Hinzert.

Seit Kriegsende gehört Zeltingen-Rachtig seit 1946 zum neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.