Zülpich, Deutschland


Zülpich ist eine Stadt im Kreis Euskirchen.

Nach Zülpich eingemeindet wurden:

  • 1969 Bessenich, Dürscheven, Enzen, Langendorf, Linzenich-Lövenich, Merzenich, Nemmenich, Oberelvenich, Rövenich, Sinzenich, Ülpenich, Weiler in der Ebene, Wichterich.
  • 1972 Bürvenich, Füssenich und Schwerfen (vorher Ortsteil von Veytal)

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Im 1. Jahrhundert v. Chr. bestand in Zülpich vermutlich schon eine kleine Siedlung, aus der später eine römische Kleinstadt wurde. Im 2. Jahrhundert bauten die Römer hier eine Therme und im 4. Jahrhundert wurde zur Sicherung der Stadt eine Mauer errichtet. Dennoch wurden die Römer schon bald von den Franken vertrieben.

848 wurde die Kirche St. Peter erstmals urkundlich erwähnt.

881 wurde Zülpich von den Wikingern zerstört.

Anfang des 13. Jahrhunderts erhielt Zülpich Stadtrechte.

1288 wurde die Stadt durch den Grafen Walram von Jülich zerstört.

1395 wurde die Stadt unter Herrschaft von Kurköln wiederaufgebaut.

1635 gründeten die Kapuziner einen Orden mit einem Gymnasium.

Um 1795 wurde Zülpich von französischen Revolutionstruppen besetzt und wurde 1798 Sitz eines französischen Kantons.

1815 fiel Zülpich aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen.

1864 wurde Zülpich an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

In den 1930er Jahren entdeckten Archäologen die römische Thermenanlage.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden bei Luftangriffen der Alliierten große Teile der Stadt zerstört.

1952 wurde das neue Rathaus eingeweiht.

Zwischen 1953 und 1967 wurde im Tagebau Braunkohle gefördert.

2014 fand die Landesgartenschau in Zülpich statt.