Zuraw Walburga, 1912, Düsseldorf


Geboren am:

23.03.1912 in Düsseldorf

Gestorben am: 21.12.2004 in Bad Münstereifel
Verheiratet nein
Kinder: keine
Geschwister:

2 Brüder

Eltern:

nicht bekannt

Im Kreuz ist Sieg! Im Kreuz ist Heil! Im Kreuz ist Leben!

Walburga Zuraw wurde am 23.03.1912 in Düsseldorf geboren und wuchs mit zwei Brüdern auf. Nach ihrer Schulzeit trat sie 1938 in das Kloster in Roermond in den Niederlanden ein. Dort arbeitete sie vorrangig im Internat.

Als sie 1953 nach Düsseldorf zurückkehrte, fand sie im Schulsekretariat ihren neuen Aufgabenbereich. 1961 wurde sie zur Generaloberin gewählt. 18 Jahre leitete sie die Kongregation umsichtig und verantwortungsbewusst. Sie verstand es, die Zeichen der Zeit zu deuten. Schon früh stellte sie die Weichen zur Abgabe ordenseigener Werke sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden. Das 2. Vatikanische Konzil mit seinen Beschlüssen brachte weitere, vor allem interne, Herausforderungen für sie.


Viele Jahre war sie auch als Novizenmeisterin in besonderem Maß um den Ordensnachwuchs bemüht. Nach ihrer Amtszeit als Oberin prägte sie als Assistentin der Kongregation das klösterliche Geschehen weiterhin entscheidend mit.

1991 ging sie in das Kloster nach Bad Münstereifel. Hier wurde sie die große Beterin, als die etliche Menschen sie schätzen gelernt haben. Hier fand sie auch eine neue Aufgabe in der fürsorglichen Betreuung älterer, kranker Mitschwestern, bis ihr eigenes Siechtum auch diesem Tun ein Ende setzte.

Schwester Walburga war ein sehr liebenswerter Mensch. Sie hatte vielseitige Kontakte. Solange es ihre Kräfte zuließen bemühte sie sich, ihren Mitmenschen und den vielfältigen Erwartungen gerecht zu werden.

Als ihre Krankheit sie immer hilfloser machte, zeigte es sich besonders, dass Glaube trägt. Sie wusste sich mit ans Kreuz des Herrn gehoben und sie war überzeugt: Im Kreuz ist Sieg! Im Kreuz ist Heil! Im Kreuz ist Leben!

Schwester Walburga Zuraw starb am 31.12.2004 im Alter von 92 Jahren in Bad Münstereifel.


Gedenkseite 2090